Schuhsucht

Maske

Maske, Kostüm, Dresser

230 handbemalte Kostüme, 200 Paar Schuhe, 2 komplette Ritterrüstungen und 70 Hüte werden für dieses einmalige Erlebnis angefertigt. Sogar Fingerkuppen, Fingernägel, Hände und Füße werden extra erstellt. Natürlich wird jedes Kostüm maßgeschneidert.

Die Roben der Vampire sind detailgetreu verschienden Epochen der Zeit nachgestellt. Sie sind düster, etwas in die Jahre gekommen, aber durchaus auch stilvoll und voller Prunk.

Kurz vor Vorstellungsbeginn übernehmen die Dresser. Sie helfen den Darstellern beim Ankleiden und beriten die "Black Boxes" - kleine Garderoben auf zwei Seitenbühnen - vor. Das dient dem schnellen Kostümwechsel während der Show. Denn es gibt während der Show 15 sogenannte "Quick Changes", wo die Darsteller nur wenige Sekunden Zeit haben, sie umzuziehen.

Die Mitarbeiter der Maske leisten ganze Arbeit, vor und während der Show. Allein schon Graf von Krolock benötigt zwei Stunden, bis er überhaupt erstmal einer ist. Es muss schließlich nicht nur die Perücke aufgesetzt werden, sondern auch die Hände geschminkt, die Fingernägel angeklebt und die Reißzähne eingesetzt werden. Für die 13 Glatzen und über 100 Perücken wurde natürlich ebenfalls maßgenommen und 12 Kilo Echthaar verbraucht. Jeder Darsteller wird pro Vorstellung mindestens zwei Mal komplett neu geschminkt. Da muss bei den Maskenbildnern jeder Handgriff sitzen. In Sekundenschnelle werden künstliche Warzen, Ohren und Nasen angepasst.

Wie man sich sicherlich gut vorstellen kann braucht nicht nur Graf von Krolock sehr lange in der Maske. Es dauert auch seine Zeit bis man einen jungen gutaussehenden Musicaldarsteller in einen alten schrulligen Vampirforscher verwandelt hat:

Jens Janke wird zu Professor Abronsius:

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Technik

Bühnentechnik, Stagemanagemant, Requisite

Bereits drei Stunden bevor sich im Theater der Vorhang hebt beginnt hinter der Bühne die Arbeit, nämlich zunächst der Technikcheck. Hier wird jedes Einzelteil überprüft und - falls nötig - sofort repariert.

Tanz der Vampire ist in Sachen Bühnentechnik eine der aufwendigsten Musicalproduktionen. In Hamburg in der Neuen Flora gab es rund 300 Requisiten und viele große Kulissenteile. Hier ein paar Beispiele:

  • Das Wirtshaus: Es wiegt fünf Tonnen und wird mit Druckluft auf der Bühne bewegt.
  • Die Wendeltreppe: Sie ist 6 Meter hoch und wiegt etwas mehr als eineinhalb Tonnen.
  • Die Friedhofswand: Sie misst 6x8 Meter und wiegt fast drei Tonnen.

Pro Show gibt es 25 Szenenwechsel. Dafür sind 44 Züge in der Obermaschinerie und 22 Seilwindenantriebe nötig, um Vorhänge, Hängeteile und Beleuchtungszüge zu bewegen.

Licht und Ton

Pro Show sind fünf Beleuchter im Einsatz. Es gibt ungefähr 300 Lichtwechsel, die alle von einem einzigen Operator per Computer gesteuert werden. Außerdem bedienen vier Mitarbeiter die Verfolgerscheinwerfer per Hand.

Für den schnellen Übergang vom hell erleuchteten Ballsaal zur verschneiten Winterlandschaft Transsilvaniens kommen 650 konventionelle Scheinwerfer, 84 Farbwechsler und 48 Moving Lights zum Einsatz, die in Sekundenbruchteilen bis zu 1.500 verschiedene Farbstimmungen produzieren. Außerdem braucht man acht Nebelmaschinen und fast fünfzg Projektoren und zwei Schneemaschinen.

Für den überwaltigenden Sound auf jedem Platz im Theater sind ein Mischer und ein Tontechniker zuständig. Die Mikrophone der Darsteller sind am Haaransatz versteckt und über ein dünnes Kabel mit einem klitzekleinen Funksender verbunden, den die Darsteller direkt am Körper tragen (-> wegen der vielen Kostümwechsel, siehe Maske). Damit man die mystische Stimme des Vampirgrafen auch überall gleich laut hört wurden 125 Lautsprecher mit einer Gesamtleistung von 40.000 Watt angeschafft.

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Das Musical

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